Durch Zusatzbeiträge der Krankenkassen
Es drohen 150.000 neue Pfändungen
12. August 2011
Die Zahl der Pfändungen könnte kurzfristig massiv steigen. Dies liegt an den nicht gezahlten Zusatzbeiträgen für gesetzliche Krankenkassen. Wie bereits im März angedroht, haben einige Krankenkassen ihre säumigen Schuldner an die zuständigen Vollstreckungsstellen des Zolls gemeldet. Diese sind für das Eintreiben der Außenstände zuständig.
Das geht aus verschiedenen Presseberichten (u.a. von Spiegel online) hervor. Demnach haben sich allein bei der DAK über 200.000 Versicherte geweigert, die Zusatzbeiträge zu zahlen. Bei der KKH sind es immerhin noch 40.000.
Mehrkosten für Kreditinstitute
Noch ist unklar, wie viele Schuldner tatsächlich gepfändet werden. Fakt ist aber, dass steigenden Pfändungszahlen für die Konto-führenden Kreditinstitute deutliche Mehrkosten verursachen. Denn eine Konto-Pfändung ist in Banken und Sparkassen immer mit einem hohen zusätzlichen Arbeitsaufwand verbunden.
Im Vorteil sind die Institute, die eine effiziente Softwarelösung für die Bearbeitung von Drittschuldnerpfändungen einsetzen. Die Software tolina Pfändung 2 ist Marktführer bei der automatischen Pfändungsbearbeitung und wird in über 235 Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken eingesetzt.
